Über das FCLR

Das festival contre le racisme kommt ursprünglich aus Frankreich, wo es durch den Dachverband der Studierenden (UNEF) bereits seit über einem Jahrzehnt an unterschiedlichen Standorten  ausgerichtet wird. Seit einigen Jahren finden auch in Deutschland diverse fclr-Reihen statt. Diese werden ebenfalls von lokalen Studierendenschaften ausgerichtet.

An den meisten Standorten umfasst das fclr eine Veranstaltungsreihe, die sich im weitesten Sinne mit den Themen Rassismus, Xenophobie und (gruppenbezogener) Menschenfeindlichkeit auseinandersetzt und ein Konzert, das in der Regel den Abschluss und damit den Höhepunkt der Reihe markiert.

Die fclr-Festivalreihe gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit in Hannover ist in den vergangenen Jahren zur größten ihrer Art deutschlandweit angewachsen. Dies wurde möglich, weil das Festival nicht allein durch den sich jährlich weitgehend neu zusammensetzenden AStA organisiert wird. Die Planung, Konzeption und Umsetzung der Reihe wird hier von verschiedensten Gruppen, Strukturen, Initiativen und Einzelpersonen getragen. Das ermöglicht eine langfristige Planung: die Erfahrung wächst, außerdem sind Wissensweitergabe sowie die beständige Weiterentwicklung des Konzepts gewährleistet.

In Hannover bildet das kostenlose Open Air Konzert im Welfengarten seit einigen Jahren den Auftakt zur Veranstaltungsreihe und dient so dazu, die inhaltlichen Veranstaltungen bis weit in die Region hinein zu bewerben. Etwa 5.000 Besucher*innen haben 2016 im Welfengarten bei strahlendem Sonnenschein am Open Air teilgenommen und nicht nur ausgelassen zu den Bands gefeiert sondern auch ein deutliches Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Die Veranstaltungsreihe knüpfte an diesen Erfolg an und wurde zahlreich besucht. Danke!

Wir wollen dem in Nichts nachstehen und präsentieren Euch auf insgesamt zwei Bühnen und an etlichen Ständen ein ausgefeiltes Unterhaltungs- und Informationsprogramm. Für Alle, denen die Feierlaune zum Ende des Open Airs noch nicht vergangen ist, wird es dieses Jahr eine Aftershowparty geben. Darüber hinaus folgt dem Open Air Festival auch wieder eine öffentliche Veranstaltungsreihe, die sich mit Themen rund um die Phänomene Rassismus und Rechtspopulismus auseinandersetzt.

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