16. Juni · Antiziganismus in der Debatte zu „sicheren Drittstaaten“

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Antiziganismus in der Debatte zu „sicheren Drittstaaten“

Der gesellschaftliche Diskurs zu Flucht und Asyl ist in vielerlei Hinsicht geprägt von Rassismen und Ressentiments. Im Vortrag soll ein Fragment dieses Diskurses – die

Debatte um die Sicherheit der sogenannten ‚Westbalkanstaaten‘ – untersucht werden.

Dieses Thema wurde in seiner neueren Variante seit 2010 immer wieder diskutiert. Häufig wird dabei unterstellt, ‚Roma‘ aus diesen Staaten begingen ‚Asylmissbrauch‘. Die Analyse einer ausgewählten Bundestagsdebatte kann zeigen, welche Strategien und Argumente darüber hinaus eingesetzt werden, um Rassismus und konkrete historische Verantwortung zu negieren.

Markus End ist Diplom-Politologe und hat derzeit einen Lehrauftrag an der Hochschule Hannover. Seine Arbeitsschwerpunkte sind  Antiziganismustheorie und antiziganismuskritische Bildungsarbeit.

  • Freitag, 16. Juni
  • 20:00 Uhr
  • Elchkeller, Am Schneiderbegr 50
  • Markus End
  • AStA der Uni Hannover